Wohnen und Ortsentwicklung
Eine moderne und vertrauensvolle Kommunalpolitik lebt von Offenheit, Einbindung und nachvollziehbaren Entscheidungen. Wir möchten Politik und Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger sichtbarer machen, den Dialog stärken und Beteiligung ermöglichen – für alle Generationen.
Unser Ziel ist eine Verwaltung, die professionell arbeitet, transparent handelt und gemeinsam mit der Bürgerschaft Lösungen entwickelt.
1. Öffentliche Fraktionssitzungen – Politik zum Mitmachen
Politik gehört in die Öffentlichkeit. Wir wollen Entscheidungen nachvollziehbarer machen und den Menschen die Möglichkeit geben, politische Prozesse aktiv mitzuerleben.
Wir planen:
– öffentliche Fraktionssitzungen, zu denen Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind,
– regelmäßige Gesprächsangebote mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern,
– verständliche Kommunikation über Vorhaben, Entscheidungen und Hintergründe.
2. Mehr Transparenz in Gremien und Verwaltung
Nachvollziehbare Verwaltungsarbeit schafft Vertrauen. Deshalb setzen wir auf offene Strukturen und klare Informationen.
Wir möchten:
– Entscheidungswege und Beschlussgrundlagen besser erläutern und zugänglich machen,
– Protokolle, Beschlüsse und relevante Dokumente leichter auffindbar veröffentlichen,
– digitale Möglichkeiten nutzen, um Verwaltungshandeln sichtbarer und bürgerfreundlicher zu gestalten.
3. Beteiligung aller Generationen – Kinder-, Jugend- und Seniorenparlamente
Gute Politik entsteht, wenn alle Stimmen gehört werden – auch die derjenigen, die bisher wenig Gehör finden.
Wir setzen uns ein für:
– die Einrichtung von Kinder-, Jugend- und Seniorenparlamenten,
– feste Beteiligungsformate, die konkrete Anliegen und Sichtweisen dieser Gruppen in die Gemeindepolitik einbringen,
– ernsthafte Einbindung in Planungs- und Entscheidungsprozesse, um generationengerechte Lösungen zu schaffen.
4. Fachkräfte, Controlling, moderne Verwaltung
Eine leistungsfähige Gemeindeverwaltung benötigt Professionalität und klare Rollen. Solide Finanzen sind Grundlage jeder kommunalen Entwicklung.
Für uns bedeutet das:
– damit einhergehende Sicherstellung eines internen Controllings der Haushaltsführung
– unsere qualifizierte und motivierte Verwaltung stärken
– attraktive Arbeitsbedingungen schaffen, um Fachkräfte zu gewinnen,
– Weiterbildungen und moderne moderne Arbeitsstrukturen fördern.
Mensch und Familie
Eine lebenswerte Gemeinde erkennt man daran, wie gut sie für Menschen aller Altersgruppen sorgt. Unser Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Kinder sicher aufwachsen, Familien entlastet werden und ältere Menschen selbstbestimmt leben können. Wir möchten ein Umfeld gestalten, in dem sich alle zuhause fühlen – unabhängig von Lebensphase, Herkunft oder individuellen Bedürfnissen.
1. Unterstützung für Familien
Familien wollen, für allem für ihre Kinder, am Dorfleben teilnehmen. Dies bedeutet oftmals Stress… Arbeit, Termine, Verpflichtungen und die verschiedenen Interessen gilt es unter einen Hut zu bringen. Deshalb setzen wir uns für ein starkes Netzwerk an Betreuungs- und Unterstützungsangeboten ein.
Wir wollen:
– Betreuungsangebote ausbauen und bedarfsgerecht weiterentwickeln,
– Familien durch wohnortnahe und flexible Angebote entlasten,
Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen fördern.
2. Freizeitangebote für alle Generationen
Lebensqualität entsteht auch durch Freizeitmöglichkeiten, die verbinden.
Unser Ziel ist es:
– attraktive Freizeit- und Begegnungsräume für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren zu schaffen,
– Vereine zu stärken und ihre wichtige Rolle im gesellschaftlichen Zusammenhalt zu unterstützen,
– generationsübergreifende Angebote zu fördern – vom offenen Treff bis zu gemeinsamen Projekten.
3. Sichere Wege und lebenswertes Wohnumfeld
Wir möchten die täglichen Wege – ob zu Schule, Einkauf oder Freizeit – sicher und angenehm gestalten.
Dazu gehört für uns:
– sichere Schulwege, gute Beleuchtung und barrierefreie Wege,
– verkehrsberuhigte Bereiche, wo sie sinnvoll sind,
– mehr Aufenthaltsqualität in allen Ortsteilen durch grüne, gepflegte und lebendige öffentliche Räume.
4. Selbstbestimmt leben im Alter – Quartierskonzept
Ältere Menschen sollen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld leben können.
Wir setzen auf:
– den Aufbau eines Quartierskonzepts, das Beratung, Unterstützung und Begegnung im direkten Wohnumfeld ermöglicht,
– wohnortnahe Hilfen und Netzwerke, die Einsamkeit vorbeugen,
– Förderung neuer Wohnformen wie gemeinschaftliches oder barrierefreies Wohnen.
5. Mobilität für alle – Bürgerbus und flexible Angebote
Mobilität ist Teilhabe. Deshalb wollen wir Verkehrslösungen fördern, die Menschen miteinander verbinden.
Wir planen:
– die Einführung eines Bürgerbusses, insbesondere um die Ortsteile stärker in das Dorfleben einzubeziehen,
– ergänzende flexible Mobilitätsangebote für Orte mit geringem ÖPNV,
– bessere Anbindung wichtiger Einrichtungen wie Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten oder Treffpunkte für Menschen ohne eigene (geeignete) Fortbewegungsmittel
6. Aufbau eines Bürgerhauses – ein Ort für Begegnung
Ein Bürgerhaus soll Herzstück der Gemeinschaft werden: ein offener Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen wachsen und Engagement sichtbar wird.
Wir sehen darin:
– einen Treffpunkt für Vereine, Initiativen und Gruppen,
– Raum für Kultur, Bildung und Veranstaltungen,
– einen Ort, der den sozialen Zusammenhalt stärkt und die Gemeinde belebt.
Umwelt und Energie
Eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik ist entscheidend für die Zukunft unserer Gemeinde. Wir wollen die lokalen Potenziale nutzen, um klimafreundliche Lösungen zu schaffen, die allen zugutekommen. Unser Ziel ist eine Gemeinde, die Energie effizient erzeugt, Verantwortung für die Umwelt übernimmt und wirtschaftliche Chancen vor Ort nutzt.
1. Nahwärmekonzept für alle – effizient, bezahlbar und zukunftssicher
Wärmeversorgung muss klimafreundlich, sicher und für alle zugänglich sein. Deshalb setzen wir auf ein Nahwärmekonzept, das nicht nur Großabnehmern, sondern auch privaten Haushalten und kleineren Betrieben offensteht.
Wir wollen:
– ein ganzheitliches Nahwärmekonzept entwickeln und Schritt für Schritt umsetzen,
– verschiedene nachhaltige Wärmequellen prüfen und kombinieren (z. B. Biomasse, Abwärme, Geothermie),
– Anreize schaffen, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von der gemeinsamen Lösung profitieren können.
2. Ausbau alternativer Energien – Wertschöpfung in der Gemeinde behalten
Die Energiewende bietet Chancen, die wir vor Ort nutzen möchten. Alternative Energieformen sollen nicht nur dem Klima dienen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile für die Gemeinde bringen.
Unser Ziel ist es:
– den Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik oder Solarthermie verantwortungsvoll voranzubringen,
– Bürgerenergieprojekte, Energiegenossenschaften und kommunale Beteiligungsmodelle zu fördern,
– dafür zu sorgen, dass die Wertschöpfung in der Gemeinde bleibt – durch lokale Betreiber, Beteiligungsmöglichkeiten und kommunale Einnahmen.
3. Verantwortung für Umwelt, Landschaft und Landwirtschaft
Eine intakte Umwelt ist Lebensqualität. Deshalb möchten wir Natur, Landschaft und Artenvielfalt schützen – und gleichzeitig Spielräume für eine nachhaltige Entwicklung schaffen.
Das bedeutet für uns:
– ökologische Ausgleichsflächen sinnvoll gestalten und pflegen,
– Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität unterstützen,
– öffentliche Grünflächen naturnah weiterentwickeln und pflegearme, ökologische Konzepte umsetzen,
– Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung der Bürger für den Wert lokaler Landwirtschaft,
– Darstellung der Landwirtschaft als wichtiger Partner für den Erhalt unserer Kulturlandschaft,
– Förderung der Direktvermarktun
Wohnen und Ortsentwicklung
Eine zukunftsfähige Gemeinde braucht Wohnraum, der für jeden bezahlbar ist – und eine Ortsentwicklung, die Umwelt, Lebensqualität und den Charakter unserer Dörfer respektiert.
Unser Ziel ist: Wohn- und Lebensräume zu gestalten, in denen sich Menschen wohlfühlen, Wurzeln schlagen und Gemeinschaft erleben können.
1. Bezahlbarer Wohnraum – gemeinsam mit der Kommune gestalten
Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Deshalb möchten wir als Kommune aktiv dazu beitragen, dass Wohnraum bezahlbar bleibt und neue Möglichkeiten entstehen, die über das Angebot eines Baugrundes hinaus gehen, denn diese Form des Wohnraumes ist, ungeachtet eines preisgedämpften Flächenpreises, für die meisten Bürger dennoch unbezahlbar. Die neu entstehenden Wohnungen in der Ortsmitte widersprechen diesem Grundsatz in allen Belangen. Die Wohnungen sind zum größten Teil nur für eine Person bewohnbar. Aufgrund des Verkaufsmodells steht zudem zu erwarten, dass sie zum möglichen Höchstpreis vermietet werden.
Wir wollen:
– Flächen und Projekte nutzen, um kommunal unterstützten oder kommunalen Wohnraum zu schaffen, auch in Eigenregie und damit
– bedarfsgerechte Wohnangebote für Familien, Einzelpersonen, ältere Menschen und Menschen mit geringem Einkommen ermöglichen.
2. Nachhaltige Flächennutzung für die Zukunft
Jede Fläche ist wertvoll. Für uns bedeutet Ortsentwicklung, verantwortungsvoll mit Raum und Ressourcen umzugehen.
Dazu gehört für uns:
– sparsame Ausweisung neuer Baugebiete, die ökologisch sinnvoll geplant und behutsam umgesetzt werden,
– Förderung einer Baukultur, die auf Energieeffizienz, Klimaschutz und nachhaltige Materialien setzt,
– Einbeziehung privater Grundstückseigentümer unter Nutzung von Instrumenten wie Infrastrukturausgleiche,
– Ankauf von Flächen durch die Gemeinde, wo dies wirtschaftlich und strategisch sinnvoll ist.
3. Erhalt des Dorfcharakters – Identität bewahren
Unsere Gemeinde ist geprägt vom Charme ihrer Ortsteile, ihrer Geschichte und ihrer gewachsenen Strukturen. Diese Identität möchten wir bewahren.
Wir setzen uns ein für:
– eine ortsbildverträgliche Entwicklung, die das Erscheinungsbild unserer Heimat respektiert,
– den Schutz typischer Landschaften, Wege und historischer Strukturen,
– Schaffung eines Leitbildes und einer Strategie für eine langfristige Planung der Ortsentwicklung – für ein Heilbrunn dass sich entwickelt, ohne sich zu verlieren.
4. Plätze des Miteinanders und der Begegnung
Lebendige Orte brauchen Räume, an denen sich Menschen treffen können – ganz selbstverständlich und generationsübergreifend.
Die „neue“ Ortsmitte erfüllt diesen Anspruch nicht. Hier wurden Chancen vertan, den (historischen) Mittelpunkt des Ortes für die Bevölkerung und dem gemeinschaftlichen Leben als gelebte Ortsmitte zu sichern oder sogar auszubauen.
Wir wollen und müssen daher:
– bestehende Orte der Gemeinschaft für Veranstaltungen und Feste erhalten, aufwerten und besser nutzbar machen,
– neue Orte der Begegnung schaffen,
– Vereinen, Initiativen und sozialen Gruppen Räume bieten, die ihr Engagement sichtbar und erlebbar machen.