Marinus Wieser
Vorname: Marinus
Nachname: Wieser
Alter: 43
Beruf / Tätigkeit: Dipl-Ing bei Bosch Engineering
Ortsteil: Hauptort
Familienstand: verheiratet
Kinder: 4 (3M;7;12;16)
Kontakt (E-Mail): marinus-wieser@gmx.de
Über mich
Ich bin offen und ehrlich, behandle andere Menschen respektvoll, habe Humor, bin ein großer Verfechter des „gesunden Menschenverstands“, von Verhältnismäßigkeit und Pragmatismus.
Warum kandidierst du für den Gemeinderat?
Man kann Veränderung nur erwarten, wenn man auch bereit ist, mit zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen.
Stell dir vor, du bist Bad-Heilbrunn-Tourguide: Welche drei Orte zeigen am besten, warum unser Ort besonders ist – und warum?
- Die Sportanlage, weil sie viele Sportarten in der Ortsmitte vereint, während andernorts die Sportstätten an die Außenflächen verlegt werden
- Den Aussichtspunkt auf halber Höhe zum Stallauer Eck, weil man dort die tolle Umgebung sieht, in die Bad Heilbrunn eingebunden ist
- Den Kräuterpark, speziell, wenn eine Veranstaltung wie der Kräuterzauber stattfindet, da man dort eine besondere Athmosphäre des Gemeindelebens erfahren kann.
Du bekommst für einen Tag Zauberkräfte verliehen: Welche kleine Sache würdest du sofort im Ort verändern, damit’s spürbar besser wird?
Lärmschutz oder Tempo 30 an der Bundesstraße und wenn das zu groß ist, öffentlich dauerhaft zugängliche Altglascontainer.
Wo braucht Bad Heilbrunn deiner Meinung nach eine ordentliche Brise „frischer Wind“ – und wo reicht ein vorsichtiges „Fenster einmal kurz kippen“?
- Frischer Wind:
- Ortsmitte
- Transparenz Gemeinderat
- Jugendangebot
- Lärmschutz B472
- Fenster Kippen:
- Vereinsleben
- Kräuterpark
- Nahversorgung
- Breitbandausbau
Wann hast du zuletzt gedacht: „Verdammt – das Argument war gut… ich änder’ meine Meinung“?
Als ich als leidenschaftlicher Verbrennungsmotoren-Entwickler ein kleines Elektroauto gekauft habe.
Welche politischen Werte bleiben bei dir unangetastet – selbst wenn’s im Gremium mal hitzig wird?
Es gibt keine Feinde, es gibt nicht „die anderen“. Auf der Suche nach einem Konsens darf und muss man sich politisch auch mal heftig streiten, aber der Respekt vor den politischen Kontrahenten und unseren demokratischen Grundprinzipien muss immer so groß bleiben, dass man nach der Sitzung zusammen ein Bier oder ein Glas Wein trinken kann. Wenn man sich auf der Welt umsieht, geht genau das gerade verloren.
"Für alle Heilbrunner“ – was heißt das für dich ganz konkret zwischen Rathausflur, Supermarkt und Samstagvormittag am Recyclinghof?
Für mich heißt das, dass der Ort für alle Generationen etwas bieten muss, dass auch alle Generationen in Entscheidungsfindungen mit eingebunden werden. Gerade junge Generationen machen mit, wenn man sie nur lässt. Außerdem muss das Leben im Ort und die gesellschaftliche Teilhabe für alle leistbar bleiben.
Ideen müssen ernst genommen werden, auch wenn das bedeutet, über Disruptionen nachdenken und diskutieren zu müssen. Nicht alles muss gut sein, nur weil es schon immer so gemacht wurde.
Zu guter Letzt bedeutet das für mich auch, dass wir mit Herz und Verstand den Zusammenhalt im Ort fördern müssen, extremen Gedankengut keinen Nährboden bieten dürfen und Menschen, die neu in den Ort kommen – egal woher – eine Chance bieten sollten, sich als Bereicherung zu erweisen.
Welche drei Wörter beschreiben dich am besten – und welches würde dein Umfeld sofort noch hinten dranhängen?
Teamplayer, gesellig, extrovertiert + Problemlöser
Was sollten die Bürgerinnen und Bürger über dich wissen, das man nicht automatisch im Lebenslauf findet?
Dass ich beinahe eine Laufbahn als Musiker eingeschlagen hätte und nach wie vor leidenschaftlich Musik in verschiedenen Stilrichtungen mache, von Volksmusik und Blasmusik über Klassik bis Jazz. Deshalb ist mir die Förderung der lokalen Kulturszene ein großes Anliegen.